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Füchse erkämpfen sich 2 Punkte
 
Lausitzer Füchse - ESV Kaufbeuren 3:2 n.V.(2:2;0:0;0:0/1:0)

"Nach dem Spielverlauf muss ich mit den zwei Punkten zufrieden sein. Unser Spiel war heute nicht so geordnet, wie wir es gegen München noch gezeigt hatten. Wir hätten in der Schlussphase das Spiel nach der Chance von Lindmark auch verlieren können. Die Jungs haben gekämpft und sich so den Sieg verdient." - analysierte Füchse-Trainer Dirk Rohrbach nach dem Spiel. Auch Gäste-Coach Ken Latta bescheinigte den Füchsen einen verdienten Sieg, "wenn wir die klaren Chancen zum Schluss nicht rein machen, dann bekommt man so ein Ding und verliert."
 Auch wenn die Lausitzer für dieses Wochenende der "6-Punkte-Spiele" auch 6 Punkte im Visier hatten, ist der Verlust des einen Zählers nach Spielende nüchtern betrachtet zu verschmerzen. "Die dritte Reihe hat mir sehr gut gefallen, die Erste wirkte dagegen abgekämpft", ergänzte Rohrbach in der Pressekonferenz.

Diese dritte Füchse-Reihe war auch im turbulenten ersten Drittel die stärkste Füchse-Reihe. Nach einem Blitzstart der Gäste stand es nach 32 Sekunden bereits 1:0. Die Füchse waren gerade dabei, den ersten Angriff aufzubauen, als ein Scheibenverlust an Oppolzer zu einem blitzsauberen Konter der Joker führte. Oppolzer spielte auf Webb und der vor dem Tor vom machtlosen Jonathan Boutin quer auf den super schnellen Japaner Tanaka, der nur noch einnetzen musste. So hatten sich die Hausherren den Spielbeginn nicht vorgestellt. Lange ließ die Antwort der Füchse nicht auf sich warten. Die dritte Reihe war gerade das erste Mal auf dem Eis und schon klingelte es. Nach genau 1:49 konnte Markus Lehnigk(Bild-Jubel nach dem Tor) ein Zuspiel von Arturs Kruminsch verwandeln. Der Schwung der Füchse hielt an. Die Gästee nahmen den offenen Schlagabtausch aber auch an. Ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel begeisterte die knapp 1600 Zuschauer im Fuchsbau. Erneut war es Markus Lehnigk, der wieder ein Zuspiel von Kruminsch zur Füchseführung nutzen konnte. Weitere gute Möglichkeiten wurden in der Folge von beiden Teams vergeben. Als die Lausitzer in Unterzahl gerieten, glichen die Joker in der 15.Minute aus. Die bessere Überzahlmannschaft hatte heute Kaufbeuren.

Das zweite Drittel blieb im Vergleich zum Ersten nicht nur wegen der fehlenden Tore blass. Beide Trainer hatten in der Pause ein besseres Abwehrverhalten gefordert. So neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken dieses Mittelabschnitts. Als die einzige Strafe des Drittels in der 38.Minute gegen Kaufbeuren ausgesprochen wurde, taten sich die Füchse schwer bei ihrem "Powerplay".

Auch das Schlussdrittel brachte keine Entscheidung, obwohl es nicht an Chancen auf beiden Seiten mangelte. Nur 3 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit hätte Ex-Fuchs Mats Lindmark bei seinem Hechtsprung ins lange Eck für die Gäste alles klar machen können. Doch zum Glück für die Weißwasseraner verfehlte er die Scheibe knapp.

In der Overtime sollte dann doch die Entscheidung fallen. Klare Chancen erarbeiteten sich beide Mannschaften beim „4 gegen 4“ zunächst nicht. Als sich aber der Sekundenzeiger das letzte Mal in diesem Spiel zu drehen begann, waren erst die Gäste mit zwei starken Szenen am Drücker, die aber kläglich vergeben wurden. Als alle schon mit dem Penaltyschießen rechneten, gab es den erlösenden Torschrei der Füchsefans doch noch. Von hinter dem Tor hatte Sochan auf Gosdeck vor das Tor gepasst, der den Puck aus Nahdistanz irgendwie am Keeper vorbei ins Tor brachte. Gekämpft und gewonnen. Schönheitspreise gab es heute nicht zu verteilen, dafür gibt es auch keine Punkte.

Bilder vom Spiel(Thomas Heide)--> » Bildergalerie anzeigen
 
 05.02.2010 20:26 Uhr | Barthel/Lückerath | 3540x gelesen Facebook Twitter zum Seitenanfang
 
 
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