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Das schnelle Spiel ist lange völlig offen. Sullivan trifft gegen den Tabellennachbarn doppelt.
Die Füchse haben auch das vierte Aufeinandertreffen der Saison gegen Bremerhaven gewonnen. Nach ausgeglichenem Beginn und einem spannenden zweiten Drittel spielten sich die Gäste aus der Lausitz in einen Rausch und sicherten sich ganz wichtige drei Zähler gegen den Tabellennachbarn. Dabei hatte das Spiel lange auf des Messers Schneide gestanden. Nicht zuletzt waren es die Paraden von Jonathan Boutin und Tore der Füchse zur rechten Zeit, die für den hohen Sieg sorgten.
Führung in Überzahl
Weißwasser war in den Anfangsminuten spielbestimmend und versuchte, das Spiel schnell zu halten. Allerdings kamen auch die Bremerhavener immer wieder zu guten Kontergelegenheiten, wurden dadurch mutiger und fanden immer besser in die Partie. Ausgebremst wurden sie zur rechten Zeit durch eine Zeitstrafe gegen O Brien, dessen Stock Bartlick im Gesicht traf. Die Füchse formierten schnell ihre Überzahl-Box und nach 30 Sekunden war Klenner freigespielt. Der Verteidiger zog von der blauen Linie ab und traf zur Füchse-Führung.
Damit waren die Visiere endgültig geöffnet, es ging rauf und runter. Lehnigk tauchte frei vor Lusins auf, zielte diesmal aber nicht so nervenstark wie bei seinen zwei Treffern am Freitagabend – vorbei. Auch die Pinguine hatten einige gute Möglichkeiten, die der starke Boutin allesamt vereitelte. Das gilt auch für das zweite Drittel, wo Bremerhaven noch einmal den Druck erhöhte und in Überzahl dem Ausgleich nahe war. Als Boutin die Scheibe doch einmal prallen ließ, waren seine Vorderleute hellwach zur Stelle.
Pinguins geben sich auf
Es blieb beim 0:1 und mit dem Ende des Mitteldrittels kam die große Zeit von Mike Sullivan. Erst schloss er einen Konter zum 0:2 ab, dann legte er in Überzahl nach und plötzlich führten die Füchse an der Küste mit drei Toren. Das sollte doch reichen – und wie es reichte. Bremerhaven hatte nun nicht mehr viel entgegenzusetzen, ergab sich scheinbar in die unvermeidliche Niederlage gegen starke Füchse. Auch eine von insgesamt nur drei Zeitstrafen gegen die Füchse änderte daran nichts, sondern taugte zur Demonstration, wer an diesem Abend das cleverere Team war. Nach einem Scheibenverlust der Pinguine ging es ganz schnell, und Jens Heyer schloss den Konter zum 0:4 ab.
Für die Füchse, die nun so etwas wie ein Trainingsspiel absolvierten, kam nun auch Lenigk noch zu seinem verdienten Treffer. Nach 52 Minuten stellte er mit dem 0:5 den Endstand her. |
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| 08.02.2010 0:31 Uhr | Marcel Pochanke | 1639x gelesen |
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