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Lausitzer Füchse - Eislöwen Dresden 0:3(0:0;0:2;0:1)
Nach dem Erreichen des Klassenerhalts der Füchse am letzten Wochenende sollte heute der Grundstein für das Heimrecht in den Preplayoffs gelegt werden. Am Kampfgeist lag es nicht, dass am Ende eine deutliche Niederlage gegen die Gäste aus Dresden heraus kam. Die Landeshauptstädter haben sich mit den 3 gewonnenen Punkten faktisch einen Platz unter den ersten 10 gesichert und sollten nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.
Mehr Kampf als Spielfluß bestimmten das Derby. Die Füchse begannen schwungvoll und hatten in den ersten 10 Minuten optische Vorteile. Die guten Chancen ließen sie aber aus. Die Gäste fanden mit zunehmender Spielzeit die Mittel, den Angriffsschwung der Hausherren zu zügeln.
Im zweiten Drittel sollte bereits die Spielentscheidung fallen. Die Lausitzer wurden offensiver, liefen sich aber immer wieder in der Dresdner Verteidigung fest. Die Alternative waren Fernschüsse, aber damit hatten die Gosdeck und Co. beim sehr souverän haltenden Kellen Briggs im Tor der Eislöwen keine Chance. Die Gefahr von Kontern nahm zu und in der 26.Minute wurden die Eislöwen für ihre Spielweise belohnt. Bombis traf aus einer unübersichtlichen Situation vor Boutin ins Tor. Nur 64 Sekunden später waren die Füchse bei 4 gegen 4 völlig offen und ließen Patrick Pohl laufen, der den Füchse-Keeper mit straffem Schuss überwand. Danach nahm Trainer Rohrbach eine Auszeit. Doch das Spiel der Hausherren stabilisierte sich nicht. Die Gäste verlegten sich für den Rest des Spiels aufs Kontern und machten die Räume in der neutralen Zone dicht.
Im letzten Drittel rannten die Füchse permanent das gegnerische Tor an, kamen aber nur selten zum Schuss, noch seltener zu hochkarätigen Chancen. Zunehmend waren diese Angriffe von Einzelaktionen geprägt. Das letzte Mittel, in den letzten Sekunden des Spiels den Keeper zu ersetzen, brachte auch nicht mehr den gewünschten Erfolg. im Gegenteil, die Gäste trafen nach einem Puckgewinn durch Markus Ziesche ins leere Füchsetor zum 0:3-Endstand.
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