|
|
| |
 |
|
|
 |
| |
| |
Gestern Abend konnte das Spiel der Lausitzer Füchse in Schwenningen pünktlich beginnen. Dass das bei Busanreisen über hunderte Kilometer nicht immer selbstverständlich ist, hatten die Weißwasseraner am Freitag vor Augen geführt bekommen. Da standen sie stundenlang im Stau und mussten das Spiel absagen.
Die Vorzeichen vor der Partie sprachen eindeutig für die Wild Wings. Die Schwenninger konnten mit einem Sieg zwei Spieltage vor Hauptrundenende die Tabellenführung übernehmen. Die Lausitzer Füchse benötigten noch einen Punkt aus den verbleibenden drei Spielen, um den achten Tabellenplatz und damit das Heimrecht in den Pre-Playoffs zu sichern. Im Viertelfinale (vorausgesetzt die Füchse kämen tatsächlich weiter) könnten beide Teams dann erneut aufeinandertreffen.
Die favorisierten Gastgeber taten sich zu Beginn recht schwer gegen die diszipliniert auftretenden Füchse. Das erste Drittel verlief relativ ausgeglichen, allerdings gingen die Schwenninger nach einer schönen Kombination in Führung. Als die Füchse danach für zwei Minuten in Überzahl spielen konnten, hatten die Wild Wings die besseren Chancen, als sie zwei Konter liefen und Kirschbauer gerade von der Bank kommend allein auf Füchse-Torwart Boutin zulief. Der zeigte aber (wieder einmal) seine Klasse. Die Füchse spielten bis zur Drittelsirene ordentlich mit und auch einige die besseren Chancen.
Auch im Mitteldrittel war kein großer Unterschied zwischen beiden Mannschaften zu sehen. Die Füchse überstanden eine Druckphase Mitte des Drittels, konnten sich auf ihren Rückhalt Boutin verlassen, hatten aber auch selbst den Ausgleich auf dem Schläger. Der gelang dann in Überzahl. Sullivan traf mit einem trockenen Schuss nach Masek-Vorlage. Nach zwei Dritteln stand es somit verdient Unentschieden. Die Füchse begannen das Schlussdrittel in Unterzahl (Valenti). Als dann auch noch Lehnigk vom Eis musste, hatten die Gastgeber für 30 Sekunden zwei Mann mehr auf dem Eis – und das nutzten sie. Es gelang ihnen zwar keine Kombination, aber Borzecki haute den Puck einfach von der blauen Linie drauf und der fand den Weg durch Freund und Feind hindurch ins Tor. Als dann auch noch Boutin eine nicht unhaltbaren Schuss von Gaucher passieren lassen musste, schien die Entscheidung zugunsten des Favoriten gefallen. War sie aber nicht. Die Füchse gaben nicht auf, hatten durch Masek eine gute Möglichkeit, dann Glück, dass Just bei seiner Riesenchance für Schwenningen nicht traf. Aber dann erzielte Lehnigk in Unterzahl den Anschlusstreffer. Die Schwenninger mussten noch einmal zittern. Tepper hatte noch eine gute Chance (Boutin war aus dem Tor, und die Gastgeber vergaben ein mögliches Empty-Net-Goal. „Spitzenreiter – Spitzenreiter „ tönte es durch die Heliosarena. Die Füchse brauchen weiter einen Punkt. |
| |
| 10.03.2010 8:25 Uhr | Frank Thümmler | 1286x gelesen |
 |
| |
| |
| 08.09.2010 - [WK]-Weißwasser sagt beim Abschied leise Servus |
| 08.09.2010 - [LR]-Füchse-Trainer Rohrbach lädt die Fans zum Training ein |
| 08.09.2010 - [LR]-28 Gegentore und ein Mutmacher |
| 06.09.2010 - [LR]-HC Pilsen gewinnt Glasmacherpokal in Weißwasser |
| 04.09.2010 - [SZ]-Glasmacher-Pokal ist Benefizspiel |
| 04.09.2010 - [LR]-Füchse unterliegen HC Pilsen 2:9 |
| |
| Zurück | Archiv |
|
|