Standings Standings
  
Hockey.net Regionalna PL

Lausitzer Füchse Jugend Schüler Knaben Kleinschüler Kleinstschüler Damen Füchse@Facebook FüchseTV Füchse@Twitter
zur Startseite
  Newssuche
Pressenews
Vereinsnews
Füchse@Twitter
Füchse@Facebook
Sitemap
  Verein
PROFI´s| GmbH
Struktur
Internat
Fuchsbau
  Stadion
Belegungsplan
Tickets
Anfahrt
Eislauf
Fancorner
  Liveticker
Forum
Chat
Downloads
Fanrat
Ebay Versteigerung
Fanclubs
Tippgemeinschaft
Übernachtungen
Auswärtsfahrten
FüchseTV
Fanshop
Unterstützeraktion
Partner
  Sponsoren
Werbebroschüre
Unterstützerclub
Archiv
  Geschichte
Profispieler
Teamkader
Statistiken
Bestenliste
Bestof Spiele
Trainer
Trikots
Kontakt
  Homepageteam
Impressum
ESBG
  Werbung
        
Geschichte 

Geschichte des Eissport in Weißwasser
 Zeitungsartikel
70 Jahre Eissport Weißwasser - Dezember 1932 - Dezember 2002
Klaus Riehle - Rede auf der Festveranstaltung am 6.12.2002 [weiterlesen]
Die Puckjagd elektrisiert seit Generationen
Zur Geschichte aus der SZ vom 6.12.2002 [weiterlesen]
Artikel Natureissstadion - 5000 strömten ins Eisstadion
Herbert Jurk [weiterlesen]
 

Zeitleiste
 Jahr  Beschreibung
1932 Am 15. Dezember wird die Gemeinschaft „Eishockey" im Keglerheim von Weißwasser gegründet - die Geburts­stunde des organisierten Eishockeys in der ostdeutschen Puck-Hochburg.
1936 Erster überregionaler Titel: Als TSV Weißwasser wird der Verein nach ei­nem 2:1-Finatsieg 
über den EV Hindenburg (heute Zabrze/Polen) schlesischer Meister
1941 Der Spielbetrieb muss wegen des Zweiten Weltkriegs eingestellt werden.
1946 Neubeginn mit Natureis-Spielen auf dem Braunsteich.
1950 Einweihung des Freiluft-Stadions mit einem torlosen Remis gegen die SO Frankenhausen.
1951 Erster DDR-Meister-Titel als Ostglas Weißwasser, in den nächsten zwei Jahren als BSG Chemie.
1953 Gründung der SG Dynamo Weißwas­ser. Bis 1965 alleiniger DDR-Meister.
1958 Grundsteinlegung für das Wilhelm-Pieck-Kunsteisstadion (12000 Zuschauer) - damals modernstes Stadion seiner Art in Europa (Einweihung 1959).
1969 Europapokal-Debüt gegen Schwedens Meister Leksand IF (3:7,4:5).
1970 Reglementierung des DDR-Eishockeys durch die damalige DTSB-Führung. Die Mini-Liga mit Weißwasser und dem SC Dynamo Berlin (heute Eisbären Berlin) wird installiert.
1990 25. und letzter DDR-Meister-Titel, Umbenennung in PEV Weißwasser.Bundesliga-Premiere mit 2:1-Sieg über den BSC Preussen (heute Berlin Capitals) in der zur Halle umfunktionierten früheren Eislauf-Trainingsbahn.
1991 Neugründung als Eissport Weißwasser (ESW)
1992 Abstieg aus der Bundesliga.
1994 Aufstieg in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL). Gründung einer Spielgemeinschaft ESG Sachsen „Die Füchse" Weißwasser/Chemnitz mit Heimspielen in Weißwasser und Chemnitz.
1996 Abstieg in die 2. Bundesliga. Auflösung der ESC mit Chemnitz.
1997 Erreichen des Playoff-Halbfinale. Niederlage gegen den EHC Neuwied (späterer Playoffsieger)
2000-2001 Einzug in die Playoff. Viertelfinale gegen den ERC Ingolstadt.
2002 Die Spielbetriebs-GmbH muss Insolvenz anmelden. Die Zweitbundesliga-Mannschaft spielt als EHC Lausitzer Füchse unter dem Dach einer neu ge­gründeten GmbH weiter.
2002-2003 Nach Niederlage in der Abstiegsrunde - Abstieg in die Oberliga
2004-2005 Wiederaufstieg in die 2. Eishockeybundesliga. Ausscheiden im Playoff-Viertelfinale gegen den späteren Meister EV Duisburg.
2006-2007 Abschluss der Saison als Tabellenletzter. Playdown gegen Dresden. Sieg der Playdowns und Klassenerhalt der 2. Eishockeybundesliga.
2007-2008 Abschluss der Saison als Vorletzer. Playdown gegen den REV Bremerhaven im Modus Best-Of-Seven. Niederlage im letzten (7ten Spiel) und sportlicher Abstieg in die Oberliga.
2008 Klassenerhalt der 2. Eishockeybundesliga auf Grund der Insolzenzen von Moskitos Essen und EV Regensburg.

Weißwasser-Teams im Zeitenlauf
(SZ vom 6.12.2002)

• 1950, erste DDR-Meistermannschaft: Mack, Radtke - Siegfried Mann, Paul Mann, Lachmann. Tschätsch, Herrmann, Schindler, Stürmer, Nickel, Schischefsky, Blümel. Trainer: Lehnigk.
• 1964, 14. Titel mit: Hirche, Kraske - Buder, Sock, Böttcher, Kuczera, Schildan. Krause, Tudyka, Heinze, Laitko, Joachim Franke, Helmut Novy, Domke, Engelmann, Poindl, Erich Novy, Rüdiger Noack. Trainer: Blümel.
• 1989, 24. Titel mit: Thomas Bresagk, Spantig, Siegmund - Michael Bresagk, Hördler, Vogel, Göbel. Engelmann, Balzer, Domke, Hahn, Eisebitt, Thau, Bölke, Peter Franke, Ludwig, Liebert, Feller, Handrick, Peschke, Gebauer, Ron Noack. Trainer: Herzig/Bielas.
• 2002, aktuelles Zweitliga-Aufgebot: Elwing, Itämies - Bartlick, Hanusch, Timschenko, Krüger, Bystryantsev, Weilert, Wartenberg, Pogodin, Spaan, Tayior, Sekera, Tniede, Rohrbach, Bartell, Ozellis, Kulabuchov, Kempf, Pohling. Trainer: seit 20.11. Sekera.


 
Kurt der "Stürmer"

Einer der ganz Großen des Eishockeysports des ESW ist unbestritten Kurt Stürmer. In zahllosen Spielen machte er seinem Namen alle Ehre. 12 Meistertitel konnte er mit seinem Team gewinnen. Selbst als er seine Karriere beendet hatte, kehrte er zum Meisterschaftsspiel 1962 aufs Eis zurück. Die Dynamos holten ihren 12. Titel in Folge. Anschließend gab er seine Erfahrungen als Nachwuchstrainer weiter.

Manfred Buder

Zu seiner aktiven Zeit von 1953 bis 1970 zählte er zu den bekanntesten Eishockeyspielern Europas. Auf 199 Länderspiele der DDR, sieben Teilnahmen an Weltmeisterschaften und einmal bei Olympischen Spielen (1968) kann er zurückblicken. Ein geachteter Sportsmann und für viele ein Vorbild, so kennt man ihn heute. Er trug wesentlich dazu bei, das die Weißwasseraner in der Welt bekannt wurden. Hier einige Schmeckerchen aus vergilbten Zeitungsseiten: „Junge Welt“ 21.03.1961- DDR erhält den Fairnesspokal bei den Weltmeisterschaften! „Aber nicht allein die Freude darüber leuchtete aus allen Augen. 

Sie kehrten mit einer Platzierung, von der selbst der eingefleischte Optimist kaum zu Träumen wagte: Fünftbestes Land im Welteishockey. ... Und der 24- Jährige Buder führte sie als Kapitän in die Weltmeisterschaft 1961“. – Wolfgag Hartwig „LR“ 18.03.1966 – „Dieser 5. Platz bei den Weltmeisterschaften... dann trägt der neuerliche Triumph zusätzlich die Vergoldung des 4:1 Sieges über Schweden. ... Was Buder ackerte und zugleich intelligent spielte, konnte selbst den Bildschirmbetrachter faszinieren. Wahrhaftig der Manfred Buder in dieser Form und Laune ist ein Weltklasse Verteidiger“. – Heinz Florian Oertel
Klaus Hirche „Die Schwarze Maske“

Seit 1949 ist er dem Eishockey verfallen; stand, außer in einem Jahr als Stürmer, immer als Torwart seinen Mann. Er war 14 Jahre hintereinander die Nummer 1 im Tor der Männermannschaft von Dynamo Weißwasser und erkämpfte mit ihr 14 DDR-Meistertitel (davon 3 als Trainer). Er wurde in 118 Länderspielen eingesetzt; war Teilnehmer bei 10 Weltmeisterschaften (davon 2x als Trainer) und einmal bei Olympischen Spielen (1968 in Grenoble). Er erkämpfte mit der Nationalmannschaft 4x fünfte Plätze bei A-WM und 1966 die Bronze-Medaille bei den Europameisterschaften. Zu den erfolgreichsten Länder-Wettkämpfen, in denen er im Tor stand, zählen das 3:3 gegen die SU (1965), ein 3:1 Sieg gegen Kanada (1966), ein 5:3 Sieg gegen Schweden im Länderturnier in Moskau (1968) und mehrere Siege gegen Finnland, USA und Norwegen; als Trainer ein 3:2 Sieg gegen die CSSR (1975). Sein schönstes Kompliment erhielt er vom sowjetischen Nationaltrainer Tschernichow nach dem 3:3 gegen die SU: „Mit Hirche im Tor wären wir noch schwerer zu besiegen“.

Zwanzig Jahre war er anschließend als Trainer in allen Altersklassen in Weißwasser tätig (davon 4 Jahre als Trainer der Männermannschaft und 2 Jahre als Trainer der Nationalmannschaft)


Von 1990-2002 war er als Mannschaftsleiter und Zeugwart mit dem Profi-Team aufs Engste verbunden; scherzhaft wurde er als die Mutter des Ganzen genannt. Mit dem Herzen ist er bei jedem Spiel dabei; er ist einer der „Eishockey-verrückten“ unserer Stadt den das schnellste Spiel nie losgelassen hat. 2002 erhielt Hirche die Ehrenmitgliedschaft des ESW; 2009 wurde er zum Vorsitzenden des Ehrenrates gewählt.
 




Joachim Franke, der 2001 zum erfolgreichsten Schnelllauftrainer gewählt wurde, nahm selbst an sechs Eishockey- Weltmeisterschaften teil und gewann 1966 mit der DDR die Europameisterschafts-Bronzemedaille. Er bestritt 127 Länderspiele für die damalige DDR und gehörte zu den besten Spielern seines Landes. Von 1969 bis 1972 war er Trainer des DDR-Eishockeymeisters Dynamo Weißwasser. In dieser Zeit holte sein Team vier Titel in Serie!
1973 begann dann seine Karriere als Eisschnelllauftrainer. Seine Schützlinge, mit Claudia Pechstein an der Spitze, holten bei Olympischen Spielen 16 Medaillen, darunter acht Mal Gold. 39 Medaillen holten die Franke-Schützlinge bei Weltmeisterschaften darunter 17 aus Gold! 16 Mal gewannen die Stars auf den langen Kufen, von Joachim Franke gecoacht, den Weltcup in ihrer Disziplin. Nächstes Jahr (2003) feiert dieser geniale Eislauflehrer sein 30-jähriges Jubiläum als Schnelllauftrainer.


Der 24. und letzte Titel der DDR-Meisterschaft ging 1989 an das Team aus Weißwasser - und das vor 12 500 Fans


Die ehemalige DDR meldete damals nur zwei Teams zu den Meisterschaftsspielen. Es waren Dynamo Berlin und Dynamo Weißwasser. Bereits zum 19. Mal spielte man die so genannte Mini-Runde zwischen den beiden Dynamos. In nur sechs Spielen - Modus "best of five" - wurde der Landesmeister ermittelt Wer zwei Runden nach diesem Modus gewann war Champion.

1. Runde:
Dynamo Berlin - Dynamo Weißwasser 1:3
Dynamo Weißwasser - Dynamo Berlin 9:5
Dynamo Berlin -Dynamo Weißwasser 1-4

2:Runde
Dynamo Weißwasser - Dynamo Berlin 6:2
Dynamo Berlin - Dynamo Weißwasser 5:6
Dynamo Weißwasser - Dynamo Berlin 5:3 (40. Spiel überhaupt)

Sensationell waren die Zuschauerzahlen. 12 500 Fans sahen das letzte Match in der hoffnungslos überfüllten Wilhelm-Pieck-Arena. Die Fans waren aus dem Häuschen, als der ewige Rivale aus der "Hauptstadt der DDR" klar besiegt und das Berliner Trainerduo Hartmut Nickel/ Bemd Karrenbauer sich geschlagen geben musste.

Weißwasser-Chef war damals der ehemalige Krefelder DEL-Sportleiter Rüdiger "Riedel" Noack und seine beiden Trainer Peter Herzig und Rudolf Bielas. Ein Titel, der mit einer jungen dynamischen Mannschaft gewonnen wurde.
Das Meisterteam:
Andre Engmann (20), Jochen Hördler (28), Michael Bresagk {19), Gerd Vogler (28), Olf Engelmann {26), Henry Balzer (31), Torsten Hanusch (21), Ralf Hantschke {23), Andreas Ludwig (25), Andreas Gebauer {23), Harald Bölke {29), Peter Franke (31), Henry Domke {25), Hubert Hahn {29), Torsten Eisebitt {22), Steffen Thau (22), Frank Liebert (26), .Jörg Handrick (20), .Jens Feller (21), Frank Peschke (21), Ron Noack (19).

Kurzinterview: (Super-Illu + Foto Soper-Illu)
Sie haben in Ihrer Karriere bis jetzt 17 olympische Medaillen gewonnen. Davon 8 goldene. Gibt es einen erfolgreicheren Eisschnelllauf-Trainer?
Nicht dass ich wüsste. Ich habe seit 1972 in Sapporo aber auch keine Winterspiele verpasst.


Mit dem Eis haben Sie es schon lange, Sie waren früher sogar Eishockey-Trainer …

Von 1954 bis 1968 spielte ich als Stürmer beim Eishockeyklub Dynamo Weißwasser und für die DDR-Auswahl. Danach war ich vier Jahre Eishockey-Trainer. Eines Tages legte mir der Staat nahe, als Eisschnelllauf-Trainer in Berlin zu arbeiten. Der Grund: In dieser Sportart konnte die DDR mit Medaillen rechnen, im Eishockey dagegen nicht. Also ging ich 1972 in die Hauptstadt.

Sie wurden also zu Ihrem Glück gezwungen?

Ein bisschen. Aber ich habe nur deshalb zugestimmt, weil meine Frau Ingrid bereit war, mit nach Berlin zu ziehen. So blieb die Familie zusammen. Und unsere Töchter Gudrun und Katrin hatten mehr von mir.



Weitere Spieler, die in Weißwasser unvergessen bleiben 
(Nach Informationen - SZ -6.12.02  - Berthold Neumann)

Vollblut-Stürmer Rüdiger Noack (Foto: SZ/Archiv) wirbelte in den 60er und 70er Jahren durch die gegnerischen Abwehrreihen. Zwölf Meistertitel krönten seine er­folgreiche Laufbahn, zu der auch 241 Länderspiele und sieben WM-Teilnahmen, darunter die fünften Ränge 1965 und 1966, gehörten. Der 58-Jährige war 1989/90 letzter Nationaltrainer. In Weißwasser leite­te er als Klubvorsitzender und Ge­schäftsführer bis 1992 den Verein. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitete Noack als Manager sowie Geschäfts­führer in Krefeld und Bayreuth.
Als echter Junge aus Weißwasser feierte Stürmer Rolf Bielas auch mit Dynamo von 1969 bis 1982 seine großen Er­folge. Der sechs­fache Meister belegt mit 238 Beru­fungen den siebenten Platz in der ewigen Länderspiel-Rangliste der DDR. Als Trainer führte er gemein­sam mit Ralf Herzig die Lausitzer nach siebenjähriger Durststrecke im Jahr 1989 wieder auf den Meister­thron. Eine neue Herausforderung fand der 52-Jährige in Crimmitschau (1992-1994). Heute trainiert er Regionalligist Saale-Teufel Halle, bei dem auch Sohn Daniel spielt.
Der Schwede Morgan Samuelsson (Foto: www.esw-online.de) wird noch heute als bester ausländischer   Füchse-Profi von vielen Zuschauern gerühmt. Von 1997 bis 1999 stürmte sich der 34-Jährige in die Fan-Herzen und war 1998/99 mit 55 Treffern bester Zweitliga-Torjäger. Samuelsson spielte bis 2001 in der Schweiz und ist wegen einer Knieverletzung heute Sportinvalide.

Den gebürtigen Görlitzer Falk Ozellis (Foto: www.esw-online.de) zog es bereits mit sechs Jahren auf das Eis. Ozellis durchlief die komplette Dynamo-Nachwuchs-Schule und stürmte für den PEV und ESW in der Bundesliga. Mitte der 90er Jahre ging der 33-Jährige auf Wanderschaft. Mit Kassel erreichte Ozellis unter anderen das Play-off-Finale, ehe er 2001 in den Fuchsbau zurückkehrte. 

Wer   sich   in Weißwasser die Torwart-Handschuhe   überstreifte, wurde stets an Hirche gemessen. Thomas Bresagk (Foto: www.esw-online.de) setzte seit 1985 die Torhüter-Traditionen fort und stand bis 1999 im Füchse-Kasten. Bis zur Wende kam der 36-Jährige auf 22 Auswahl-Einsätze. Nach seinem Servus in Weißwasser spielte Bresagk noch zwei Jahre in Dresden.
Andreas Gebauer (Foto: www.esw-online.de) erlebte mit Weißwasser beide Karrieren: sowohl die Mini-Liga vor der Wende als auch den gesamtdeutschen Spielbetrieb in der Bundesliga. Nach einem Gastspiel beim SC Riessersee kehrte Gebauer 1996 in die Heimat zurück. Der 60-malige Nationalspieler lässt seine Laufbahn beim Niedersachsen-Ligisten Celle ausklingen.
Frank   Peschke (Foto: www.esw-online.de) hat bis zum Frühjahr 2000 ein gehöriges Stück Lausitzer Puck-Geschichte mitgeschrieben. Der 35 Jahre alte Verteidiger erlernte das Eishockey-Abc im Dynamo-Nachwuchs, wurde noch DDR-Meister und erlebte die turbulenten Nachwende-Jahre in Bundesliga, DEL und zweiter Liga. Peschke spielt heute beim ETC Crimmitschau.

Die Spieler der Saison 1990/91 des ESW und ihre Karrieren

Stürmer:

Jörg Handrick war in seiner ersten Bundesliga-Saison erst 22 aber dennoch Top-Scorer der Füchse nach der Hauptrunde. In 42 Spielen kam er damals auf 23 Tore und 11 Assists. Zur Saison 92/93 hin wechselte er dann nach Landshut, wo er dann ein Jahr noch 1.Bundesliga gespielt hat und dann mit Landshut in die DEL gelangt ist. Als Landshut sich vor 3 Jahren aus der DEL zurückzog, wechselte er zum Nachfolger-Team – den München Barons und ist da auch noch in dieser Saison aktiv.

Andreas Gebauer war seit der Saison 84/85 in Weißwasser als Spieler aktiv. In der Saison 90/91 konnte er mit 23 Toren und 9 Assists zum Klassenerhalt der Füchse beitragen. Er spielte dann noch drei weitere Jahre für Weißwasser. Als die Füchse in die DEL gingen, wechselte er zum SC Riessersee. 1996 spielten die Füchse wieder Bundesliga und Gebauer kam für zwei weitere Jahre zurück. Seine letzte Station als Profi waren dann die Hannover Indians in der Saison 89/99.

Hubert Hahn war damals mit acht Toren und 18 Vorlagen drittbester Top-Scorer in Weißwasser.

Ralf Hantschke erzielte damals in 31 Spielen sieben Tore und 15 Assists. Ein Jahr später als Handrick wechselte er auch nach Landshut wo er drei Jahre spielte. 1996 zog es ihn dann für ein Jahr ins Ausland nach Newcastle. Die folgende Saison war er dann wieder in Deutschland bei den Frankfurt Lions aktiv. Im letzten Jahr musste er dann aufgrund von Verletzungen seine Schlittschuhe an den Nagel hängen.

Henry Domke stand schon seit 1982 im Kader der Weißwasseraner. 1990/91 erzielte er nur einen Punkt weniger als Ralf Hantschke und lag damit auf Platz 4 der Punktewertung. 1993 wechselte Domke von Weißwasser zum SC Riessersee und war dort noch drei Jahre als Profi aktiv.

Andreas Ludwig spielte schon seit 1981 für Weißwasser. Mit vier Toren und 11 Vorlagen kam er damals auf 15 Punkte. Als Weißwasser in die DEL kam, wechselte auch er zum SC Riessersee, wo er bis 1996 spielte. Inzwischen geht ja bekanntlich sein Sohn Marco auf Torejagd für die Füchse.

Jens Feller schoss damals fünf Tore und konnte sieben vorbereiten. Auch ihn zog es 1993 zum SC Riessersee, für den er drei Jahre lang aktiv war. Danach spielte er drei Jahre in Ingolstadt. 1999 schloss er sich dem TSV Erding an. Letzte Saison spielte er bei unserem Ligakankurrenten in Straubing und diese Saison steht er mit seinem EV Landshut auf Platz 1 der Oberligatabelle.

Torsten Eisebitt spielte bis 1999 für die Füchse als Profi. Jetzt spielt er in seiner Freizeit Eishockey beim ELV Niesky. Damals erzielte er in 42 Spielen zwei Tore und sechs Vorlagen um erhielt 50 Strafminuten.

Falk Ozellis erzielte in seiner ersten Bundesligasaison drei Tore und bereitete auch drei vor. Von 1993 bis 1997 spielte er in Kassel. Danach waren Bremerhaven, Braunlage, Neuwied und Erding seine weiteren Stationen. Und vor der aktuellen Saison wechselte er dann wieder zurück nach Weißwasser.

Ron Noack traf ebenso wie Falk Ozellis auch dreimal und bereitete drei Tore vor. Von 1995 bis 2001 spielte er für den EV Duisburg. In dieser Saison spielt er mit Dinslaken in der Regionalliga.

Steffen Thau spielte bis 1998 für die Füchse und war zwischenzeitlich auch mal für den EC Timmendorfer Strand aktiv. Heutzutage spielt auch er beim ELV Niesky.

Harald Bölke absolvierte 1990 nur sieben Spiele für die Füchse und wechselte noch innerhalb der Saison zum EC Timmendorfer Strand, wo er dann auch 1999 seine Karriere beendete.

Matthias Kliemann kam 1990 auch zu seinen ersten Einsätzen im Männerteam von Weißwasser, bei dem er dann auch bis 1996 spielte. Nach dem Füchse-Rückzug aus der DEL versuchte er sein Glück bei den Frankfurt Lions. Dort kam er aber nicht so gut zurecht und wechselte nach Bietigheim. In der Saison 98/99 war er dann sowohl für den Heilbronner EC als auch für Peißenberg aktiv. Und seit 1999 spielt er bei den Eislöwen aus Dresden.

Anthony Vogel absolvierte nur acht Spiele für Weißwasser. Der Kanadier wechselte dann zu Eintracht Frankfurt und spielte noch bei diversen bayrischen Clubs.

Verteidiger:

Tom Göbel war in der ersten Bundesliga-Saison in Weißwasser der stärkste Offensiv-Verteidiger. 7 Tore und 13 Assists erzielte er damals. Auch er wechselte 1994 nach Garmisch-Patenkirchen wo er noch vier weitere Jahre als Profi aktiv war.

Frank Peschke wurde damals sowohl als Stürmer als auch als Verteidiger eingesetzt. So kam er in 22 Spielen auf acht Tore und 11 Vorlagen. In Weißwasser spielte der spätere Füchse-Kapitän bis 2000. Dann wechselte er für ein Jahr nach Dresden. Vor dieser Saison wechselte er dann zum dritten sächsischen Profiteam – dem ETC Crimmitschau.

Torsten “Otto“ Hanusch ist in dieser Saison in seinem zehnten Jahr für die Füchse aktiv, in der DEL hat er jedoch nicht für sie gespielt. Da wechselte er zu den Hannover Turtles. 1990/91 erzielte er in 49 Spielen sechs Tore und neun Assists.

Olaf Engelmann war damals mit 28 Jahren schon einer der Älteren im Team der Füchse. Bis vor kurzem spielte er noch im Amateurteam vom Iserlohner EC. Er erzielte damals drei Tore und sieben Vorlagen.

Michael Bresagk spielte bis 1992 in Weißwasser. Danach wechselte er nach Landshut, wo er fünf Jahre spielte, dann ging er kurz nach Frankreich nach Brest und wechselte danach zu seinem heutigen Klub, den Frankfurt Lions. Ab 1994 war er dann auch mehrfach für die Deutsche Nationalmannschaft aktiv.

Frank Liebert erzielte damals in 42 Spielen fünf Tore und bereitete drei vor. Seine Karriere beendete er dann 1997 in Braunlage.

Jochen Hördler kam 1990/91 auf 22 Einsätze für Weißwasser, dabei erzielte er zwei Tore und bereitete eins vor. 1991 zog er dann mit seiner Familie nach Selb. Sein jüngerer Sohn ist beim ERC Selb einer der jüngsten Profis und sein älterer David Hördler spielt in Dresden.

Ronny Martin schaffte 1990 den Sprung in die 1.Mannschaft in Weißwasser. In 42 Spielen erzielte er ein Tor und bereitete eins vor. 1992 wechselte er nach Landshut und während dieser Saison noch nach Rosenheim. 1994 ging er dann nach Kaufbeuren, bevor er sich ein Jahr später wieder den Füchsen anschloss. 1999 verließ er dann wieder seinen Stammverein und ging nach Heilbronn, von dort dann nach Regensburg und in dieser Saison spielt er beim EHC Wolfsburg.





 letzte Änderung: 08.02.2009 15:15 Uhr Facebook Twitter zum Seitenanfang


Heimspiel

Polnische Nationalmannschaft
05.09., 17:00 Uhr
Tickets Online bestellen!
Vorverkaufsstellen
 

01.09.2010 - Pimp my Füchse-Car
 
26.08.2010 - Vorfreude auf den Saisonauftakt
 

Tickets

 
Zum Artikel
Artikel anzeigen

Zur Fanshop-Startseite
 
Easton
Radio WSW
 
Startseite | lausitzer-fuechse.de als Startseite | - Sitemap -| Impressum